An dieser Stelle veröffentlichen wir für sie aktuelle Informationen.
Pilates
Pilates ist ein ganzheitlich ausgerichtetes Fitnesssystem, das auf den Einklang zwischen Körper und Geist zielt. Im Vordergrund steht die Stärkung der Tiefenmuskulatur, da diese für Haltung, Stabilität und Körpergefühl verantwortlich ist. Mittels Dehn-und Kräftigungsübungen wird ein ausgelichenes Verhältnis von Flexibilität und Kraft im Körper erzielt. Pilates ist gleichermaßen für Personen mit Rückenproblemen, Haltungsschäden, ältere Menschen, Athleten, Tänzer sowie alle, die ihre Fitness und ihr allgemeines Wohlbefinden verbessern wollen geeignet.
Bei Pilates spielt die Konzentration eine große Rolle. Es wird mit Hilfe der Atmung, die richtige Anspannung und Entspannung sowie die Genauigkeit der Ausführung trainiert. Durch die geforderte Konzentration ist Pilates ein ideales Training um von dem Alltagstress abzuschalten. Nicht die Häufigkeit der Wiederholungen sondern die Genauigkeit führen zum Erfolg. Jeder Teilnehmer trainiert nach seinen individuellen Fähigkeiten. Durch regelmäßiges Training werden nicht nur viele Muskeln trainiert, der Körper gestrafft, der Rücken gestärkt sondern auch die Körperwahrnehmung wird geschult. Es ist nie zu spät mit Pilates zu beginnen!
Pilateskurse werden von Vereinen; VHS und Fitnessstudios angeboten.
Oft werden die Kurse auch von den Krankenkassen mitfinanziert.
Carmen Straub
Deutscher-Sportbund-lizensierte Fachübungsleiterin B/C
"Fitness und Gesundheit" und "Gesundheit und Prävention"
Gesundheit aus dem Bienenstock – Teil 2: Propolis
Propolis (Bienenharz) ist eine Mischung aus gesammelten Pflanzenharzen und eigenen Sekreten der Biene. Es verfügt über ein weites Spektrum biologischer Wirksamkeit und ist dabei ohne jede Toxizität für den Menschen. Dieses natürliche Antibiotikum wird von den Bienen zur Desinfektion ihres Bienenstocks genutzt und schützt sie vor Infektionen durch Bakterien, Viren oder Pilze.
Aufgrund der Flavonoide weist Propolis einen antiviralen Effekt auf und besitzt damit eine antigrippale Wirksamkeit. Die antibiotische und antimykotische Wirksamkeit von Propolis beruht auf den Pflanzenharzen, die die Blüten- und Blattknospen vor Bakterien- und Pilzbefall schützen. Genau diese Wirkung entfaltet Propolis auch beim Menschen. Eine langandauernde Anwendung von Propolis führt nicht zur Bildung von resistenten Formen, anders als bei Antibiotika und Sulfonamiden.
Andererseits besitzt Propolis eine stimulierende Wirkung auf die Regeneration von Gewebe und steigert die Epithelisation und das Wachstum der Zellen beim Wundverschluß. Damit findet es Anwendung bei Wunden, kleineren Verbrennungen, Hautdefekten bei Schuppenflechte, Windeldermatitis oder bei Wunden im Zahnfleischbereich.
Propolis kann die Entwicklung eines Entzündungsprozesses unterbinden, denn die Flavonoide wirken stabilisierend auf die Kapillarwände, indem sie ihre Brüchigkeit verringern, den Stoffwechsel katalysieren und die Ernährung des Gewebes verbessern. Untersuchungen zeigen, dass Propolis die entzündungshemmende Wirkung von Acetylsalicylsäure (Aspirin) um das Doppelte übertrifft. Die gut ausgeprägte schmerzstillende Wirkung von Propolis übertrifft die von Kokain um den Faktor 3,5.
Bei innerer Anwendung stimuliert Propolis den spezifischen und den nichtspezifischen Immunschutz des Organismus und führt damit zu einer Steigerung der Widerstandskräfte. Es unterstützt die Prophylaxe bzw. die Genesung von Erkältungskrankheiten in hervorragender Art und Weise.
Die einzige Gegenanzeige von Propolis ist die selten vorkommende Unverträglichkeit. Allerdings sollten Menschen mit einer Bienen- oder Wespenalllergie sehr vorsichtig mit Propolis sein, denn die Auslösung einer Allergie bis hin zum Asthmaanfall ist unter diesen Umständen möglich.
Die Ergebnisse von Tierversuchen mit grünem Propolis (harziger Überzug der Blattknospen der Alecrim-Pflanze) der brasilianischen Honigbiene sorgte für großes Aufsehen: Es wurde eine Anti-Tumorwirkung bei Krebs nachgewiesen. Diese basiert auf zwei Mechanismen, die den Körper unterstützen sich selbst gegen Krebs zu wehren. Durch den Wirkstoff Artepillin C wird bei den Krebszellen der biologisch programmierte Zelltod „angeschaltet“, dies lässt den Tumor schrumpfen. Außerdem blockiert es im Tumor die Bildung neuer Blutgefäße. Er wird nicht mehr ausreichend durchblutet und „verhungert“. Offen ist noch, ob sich diese Erkenntnisse auf den Menschen übertragen lassen.
Voraussetzung für eine hochqualitative Propolis ist ein Gehalt von 50% biologisch aktiven Stoffen, 30% Wachs und 20% anderen Stoffen. Folgende mineralische Stoffe und Spurenelemente sind in Propolis enthalten: Eisen, Kupfer, Calcium, Aluminium, Vanadium, Silizium, Strontium, Mangan, Zink u.a., mit denen viele biochemische Reaktionen im Organismus verbunden sind. Dies sind die Eiweißstoffwechselprozesse, die der Fette und Kohlenhydrate, der Wärmeaustausch, die Blutbildung, die Fortpflanzung, die immunobiologischen Reaktionen. Nachgewiesen ist auch der Zusammenhang der Spurenelemente mit den Vitaminen, Hormonen und den Enzymen im Organismus.
Es ist wichtig zu beachten, dass Propolis ein Naturstoff ist, der in seiner Zusammensetzung schwanken kann. Für medizinische Zwecke sollte unbedingt ein homogenisiertes Propolis verwendet werden, bei dem sichergestellt ist, dass es immer die gleiche Qualität und Zusammensetzung aufweist. Propolis wird in Form von Kapseln und Lutschtabletten angeboten. Für die äußere Anwendung gibt es Salben, Tinkturen und Sprays.
Dr. Brigitte Heberle – Ganzheitliche Gesundheit für Körper, Geist & Seele
zert. BreathWalk-Trainerin, Entspannungspädagogin (AGL), Ganzheitl. Gesundheitsberaterin (AGL)
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Internet: www.gesundheit-heberle.de
Rezepte mit Honig für die Gesundheit und die Schönheit:
Fenchelhonig bei Heiserkeit und Husten
Zutaten: 30 g zermahlenen oder zerstoßene Fenchelsamen, ½ l Wasser, 500 g Honig
Fenchelsamen in Wasser aufkochen, zugedeckt 20 Minuten ziehen lassen. Abgekühlt gründlich mit dem Honig vermischen. Fenchelhonig in eine dunkle Flasche füllen, 6-mal täglich 1 TL langsam im Mund zergehen lassen.
Honig-Pflege für Haut und Haar:
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3 Liter Vollmilch, 250 g Honig, zwei gehäufte EL Meersalz in das Badewasser geben – die Haut wird rein und samtweich
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Hautverjüngende und durchblutungsfördernde Gesichtsmaske: 2 EL Quark mit 1 EL Honig verrühren und auf das Gesicht auftragen. Einwirkzeit ca. 20-30 Minuten.
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Pflegendes Haarwaschmittel: 2 EL Heilerde mit 1 TL Honig und 3 Tropfen Manukaöl und etwas Wasser vermischen.
Dr. Brigitte Heberle – Ganzheitliche Gesundheit für Körper, Geist & Seele
zert. BreathWalk-Trainerin, Entspannungspädagogin (AGL), Ganzheitl. Gesundheitsberaterin (AGL)
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Fünf Elemente Ernährung nach der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM)
In diesem Newsletter möchte ich die Wandlungsphasen Metall (Herbst) und Wasser (Winter) etwas genauer beleuchten. Die Tage werden kürzer und wir feiern mit dem Erntedankfest die üppige Ernte des vergangenen Jahres. Wildgerichte, Bohneneintöpfe, der scharfe Geschmack von Rettich und Kresse, lang gekochte Kraftsuppen mit Ingwer stärken die Immunabwehr und bereiten uns im Herbst auf die kalte Jahreszeit vor. Apfelkompott abgeschmeckt mit Nelken, Kakao, Zimt, Zitronenschale und einem Schuss Weißwein schützt die Lunge vor Trockenheit.
Der Winter ist die Zeit der Kälte und die kurzen Tage dienen der Regeneration und Besinnung. Das Bedürfnis nach Ruhe und Schlaf ist in dieser Jahreszeit besonders ausgeprägt. Wir tragen warme Kleidung um unseren Körper vor Kälte zu schützen. Die Nierengegend und die Füße sollten immer warm gehalten werden, denn eindringende Kälte kann Nieren und Blase schwächen und Krankheiten entstehen lassen. Linsen, Bohnen, Kichererbsen sowie der salzige Geschmack von Algen und Sojasauce stärken die Nierenenergie.
Kraftsuppen aus Fisch oder Fleisch und Wurzelgemüse, Eintöpfe mit Kohl und Lauch, sowie Wild mit Kastanien, Rotkraut und Zimt wärmen und nähren uns.
Meine Empfehlung für einen wärmenden Herbst/Winter Eintopf:
Orientalische Rote-Linsensuppe
(Für ca. 2 l)
2 EL Butterschmalz, ½ Stange Lauch, 3 grob zerkleinerte Karotten, 250 g kalt gewaschene rote Linsen, 1 Wakamealge, 1 bis 1,5 l Gemüsebrühe, 1/8 L trockener Weißwein, ½ TL fein gehackter Knoblauch, 1 TL frisch geriebener Ingwer, je ½ TL gemahlener Kreuzkümmel, gemahlener Zimt,
½ TL Sesam, Lorbeerblatt, Nelkenpulver, ½ TL geriebene Schale einer Bio-Zitrone, ½ TL Kurkuma.
Salz, Pfeffer und 1 EL Zitronensaft.
Als Suppeneinlage: 2 Karotten und 2 Stangen Staudensellerie klein gewürfelt und separat bissfest gekocht.
Butterschmalz erwärmen. Gemüse, Linsen sowie Gewürze (außer Salz, Pfeffer und Zitronensaft) zufügen und umrühren. Mit Gemüsesud und Weißwein aufgießen und ohne Deckel weich kochen. Dann das Lorbeerblatt entfernen und die Suppe pürieren.
Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Die klein gewürfelten Karotten- und Selleriewürfel untermischen und mit Petersilie bestreut servieren.
Andrea Kettler
Gesundheitsberaterin ganzheitliche Gesundheit (SfG)
Ernährungsberaterin für Traditionelle Chinesische Medizin (AGL)
www.beraternetz-tcm-ernaehrung.de
Künstliche Salzgrotten
Geschichtliches zum Thema Salz und Salzheilstollen
Schon in der Antike wurde das Salz als Heilmittel eingesetzt. Die Ägypter nutzten das Salz u.a. zum Austrocknen von Wunden und um Infektionen vorzubeugen. Hippokrates verwendete es bei Gebrechen wie z.B. bei Geschwüren, Warzen, zum Gurgeln oder bei Blutergüssen.
Ebenso wie die Nutzung des Salzes so hat auch die Nutzung von Salzheilstollen eine lange Tradition. Schon vor langer Zeit wurden Menschen mit Atembeschwerden von Mönchen in Salzhöhlen gebracht, in denen Stalagmiten zerschlagen wurden. Durch das Einatmen des entstehenden Salzstaubs haben die Menschen Erleichterung ihrer Atembeschwerden erhalten
Neben den Salzheilstollen rückten bald auch die Salzbergwerke in den Fokus. Ärzte stellten fest, dass die Männer, die in Salzstollen arbeiteten, keine Lungenprobleme entwickelten. Die Mediziner fanden die Ursache dafür im Salz. Diese unscheinbaren Kristalle hatten eine enorme Wirkung auf die Atemwege: Sie hielten Lunge und Bronchien frei. Nach dieser Erkenntnis wurde aus manchem Salzbergwerk eine Heilstätte.
Wirkung auf unsere Immunität
Das Klima in Salzgrotten ist gänzlich anderes, als das, in dem wir uns täglich befinden. Unser Körper reagiert darauf mit Anpassungs- und Ausgleichsmaßnahmen, um sich an die neue Umgebung zu gewöhnen. Dieser Anpassungsprozess ist für unseren Körper ein Training, das die Tätigkeit der inneren Organe und unserer Regenerationsprozesse verbessert. Dies führt zu einer Verbesserung unserer Abwehrkraft gegenüber schädlichen Umwelteinflüssen.
Wirkung auf die Atmung
Das Salzaerosol mit seiner antibakteriellen Eigenschaft erreicht die tiefsten Stellen unserer Atmungsorgane. Es vernichtet Bakterien und Pilze auf den Schleimhäuten. Das Salz entzieht dem zuvor zähflüssigen Schleim Feuchtigkeit, wodurch dieser abtransportierbar wird und neuer Schleim gebildet wird. Die Atemwege werden von Erregern und Verschmutzungen befreit. Verbesserungen treten schrittweise ein, da Schwellungen, Ödeme, Entzündungen nur langsam abheilen. Das mit der Schleimhaut verbundene Immunsystem wird insgesamt gestärkt. Die Wahrscheinlichkeit einer Erkältungskrankheit reduziert sich und im Falle einer Erkältung verringert sich diese in ihrer Dauer um einige Tage.
Wirkung bei Pollenallergie
Mit dem Frühling kommen auch die Pollen, welche für viele Menschen Schnupfen, entzündete Augen und Atemnot bedeuten. Die salz- und jodhaltige Luft in Salzgrotte verschafft deutliche Linderung. Die salzhaltige Luft befeuchtet die Atemwege und hat sekretlösende Wirkung. Die Atemwege werden gereinigt, die Schleimhäute schwellen ab, Mineralstoffe und Spurenelemente stärken zudem das Immunsystem.
Wirkung auf die Haut
Das Natursalz ist effektives, natürliches Medikament gegen Hautkrankheiten. Salz wirkt antibakteriell und entzündungshemmend und hat zudem eine trocknende Wirkung. Gute Resultate erzielt man durch die Kombination von: Sitzungen in Salzgrotten (wichtig: leichte luftdurchlässige Bekleidung) plus Verwendung von Badesalz oder Verwendung eines Salz-Seifensteins
Weitere Wirkungen
Neben der beschriebenen positiven Wirkungen gibt es viele weitere Indikationen, für die regelmäßige Besuche von Salzgrotten deutliche Besserungen bringen. Hierzu zählen u.a.: Bluthochdruck, Schilddrüsen-Unterfunktion, Infektanfälligkeit, Schlafstörungen und Erschöpfungszustände,
Manfred Brümmer
Homepage: www.sel-la-vie.de
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Aktuelles von der Akademie Gesundes Leben
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